Preiserhöung ja oder nein???
Liebe Kunden/innen,
in den letzten Tage wurde durch alle Medien dieser Welt immer wieder mit geteilt das Brot und Brötchen nicht teurer werden dürfen, da der gestiegene Mehlpreis kaum Auswirkungen auf die Herstellungskosten habe.
Das ist fast richtig, ein Brötchen hat wenig Mehlkosten, aber nur mit Mehl haben sie noch lange kein Brötchen auf dem Frühstückstisch. Es gehört mehr dazu als nur das Mehl des Müller zu nehmen. In den Letzten 2,5 Jahren, also nach unserer letzten Preisanpassung, haben sich die Rohstoffpreise teilweise explosionsartig verändert. Rohstoffe wie Mehl, Kakao, Milcherzeugnissen werden an den Börsen gehandelt wie Metalle oder andere Güter. Schade das es erlaubt ist mit Lebensnotwendigen Grundstoffen zu handeln, aber die Profitgier kennt halt keine Grenzen.
Durch die Letzte Preisgestaltung vom 18.08.2010 haben wir eine Umsatzsteigerung/Jahr von ca. 10.000€ (Netto) errechnet. Damit sie sich auch mal ein Bild machen können was wir derzeit an Mehrkosten durch gestiegene Rohstoffpreise haben, hier ein paar Beispiele unserer Mehrkosten auf die nächsten 12 Monate:
Mehl +4600€
Nüsse + 440€
Leinsaat + 416€
Käse +1237€
Strom +1150€
Kürbis Kerne + 475€
Sozialversicherungen +1900€
Wurstwahren + 750€
Und das sind nur ein Paar Posten, andere Zutaten sind ebenfalls gestiegen und wir können nichts dagegen machen.
Wie sie sehen stecken wir uns das Geld nicht in die Tasche oder unters Kopfkissen. Wir, und damit meine ich vor allem die kleinen Bäcker, brauchen die Mehreinnahmen einfach um die Mehrkosten zu decken.
Es ist immer schnell gesagt das die Brötchen nicht teurer werden dürfen, aber wenn man sich die gesamte Preislage anschaut, versteht man vielleicht warum wir manchmal gezwungen sind unsere Preise zu erhöhen, gern machen wir das auch nicht.












